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Vom Monatsblatt zur Wochenzeitung

Alles begann 1968 in Preetz
Die Geburtsstunde des "Schaufensters" liegt über 35 Jahre zurück. Im Februar 1968 erschien die Zeitung erstmals - als Monatszeitschrift für Preetz, Schellhorn und Umgebung. Mit einer Auflage von 6.000 Stück wurde das "Schaufenster" im Quartformat - annähernd DIN A 4 - gedruckt und monatlich kostenlos an alle Haushalte geliefert. 
Den Anstoß zu diesem Projekt gab ein echter Schusterstädter: der von seiner ehrenamtlichen Arbeit im Preetzer TSV her bekannte Drucker Jürgen Graap. Seine Idee war eine lokale Zeitung, die in ihrem redaktionellen Teil auf die großen und kleinen Geschichten der unterschiedlichsten Vereine und Verbände vor Ort eingeht. Das "Schaufenster" sollte Sprachrohr für Vereine und Stadt sein sowie Gewerbe- und Handelsbetrieben eine Plattform für die Präsentation ihrer Produkte und Dienstleistungen bieten. Als Herausgeber konnte er seinen damaligen Arbeitgeber, den "Hermann Sönksen Verlag" in Plön, gewinnen. 

Das "Schaufenster aktuell" entsteht
Der erste große Umbruch des "Schaufensters" erfolgte dann Anfang der 70er Jahre. Der "Sönksen Verlag" erwarb zu diesem Zeitpunkt den zwischen Preetz, Oldenburg und Neustadt erscheinenden Wochenanzeiger "Tip - Der Marktspiegel" mit allem Know-How und Mitarbeitern, die dieses Blatt umfassten. In einem Kraftakt vereinigten die Verantwortlichen nun das "Preetzer Schaufenster" und andere Monatsblätter des Verlages mit dem "Wochenanzeiger" zum "Schaufenster aktuell". Um dem Anspruch einer wirklich lokalen Wochenzeitung noch mehr gerecht zu werden, wurde schon bald eine Gebietsbereinigung im Vertriebsnetz vorgenommen. Bei leicht ansteigender Auflage (36.000 Exemplare) beschränkten sich die Zeitungsmacher auf das Kreisgebiet Plön und Teile von Ostholstein mit Eutin und Malente. Damit konnten nun auch die kleineren Orte bei der Verteilung des "Schaufenster aktuell" berücksichtigt werden. 



Rückenwind aus Lübeck
Frischen Wind brachten dann die 90er Jahre. Im September 1990 übernahm die Verlagsgruppe der "Lübecker Nachrichten" das traditionsreiche Anzeigenblatt vom "Sönksen-Verlag". Ein neuer, eigenständiger Verlag ("Verlag Schaufenster aktuell GmbH") wurde gegründet. 1992 bezog man neue Geschäftsräume in der Langen Straße 53. Im September 1997 erhielt die Wochenzeitung ihr heutiges Gesicht: Das Titelblatt wurde vierfarbig, das Layout "geliftet" und der Name kurz und gut auf "Schaufenster" reduziert. 

Woche für Woche mittwochs
Der Anfang des 21. Jahrhunderts ist von drei Ereignissen geprägt: Von 2000 bis Ende 2006 war das Schaufenster "Amtliches Bekanntmachungsblatt der Stadt Preetz". 2002 überführt die Verlagsgruppe "Lübecker Nachrichten" ihre verschiedenen Wochenanzeiger in einen gemeinsamen Verlag, die "Ostsee Verlag GmbH". Wichtig ist außerdem das geänderte Erscheinungsdatum der Zeitung: Das "Schaufenster" wird seit Ende April 2003 nicht mehr donnerstags, sondern Woche für Woche mittwochs an die Haushalte in Preetz, Plön, Lütjenburg, Raisdorf, Eutin, Malente und Umgebung mit einer Auflage von über 48.000 Exemplaren verteilt.
Seit Mitte 2009 erfolgen Satz und Druck des „Schaufenster“ in Lübeck bei den Lübecker Nachrichten. Damit einhergegangen ist eine Formatumstellung vom klassischen Berliner Zeitungsformat auf das sogenannte Halbrheinische Format. Es ist dem handlichen Tabloidformat ähnlich, in dem das „Schaufenster“ bereits zur Gründungszeit vor über 40 Jahren erschien. 

Das "Schaufenster" im heutigen Erscheinungsbild

 
szmtag